15.02.2017 Maischberger/Dr. Thilo Sarrazin über die Folgen unkontrollierter Migration (YouTube)

Was ist dieser Mann ohne Grund beschimpft, beleidigt und gedemütigt worden. Dr. Thilo Sarrazin ist ein lebenserfahrener, intelligenter und nüchtern denkender Analytiker. Dies hat sich wiederum gezeigt in der Fernsehsendung vom 15.02.2017 bei Maischberger.

Thema war zum Einen die Analyse zur Wahl des demokratisch gewählten Präsidenten in der USA Donald Trump. Es ist interessant festzustellen, dass Dr. Sarrazin mit seinen Annahmen weitestgehend Recht hatte.

Noch interessanter sind aber seine nüchternen Überlegungen zu der stattfindenden Migration. Diese ist auch eine wesentliche Ursache für das Stagnieren der Löhne der arbeitenden Bevölkerung. Das insofern entstandene hohe Angebot oder Überangebot an Arbeitskräften kann zwangsläufig nur zu einem Kampf um die Arbeitsplätze über das Entgelt führen, wenn Ausbildung oder sonstige Kriterien nicht die entscheidende Rolle spielen. Mit anderen Worten, die hohe Migration geht im Wesentlichen zulasten und auf den Rücken der arbeitenden Menschen, nicht der Unternehmer, der Banken, der Reichen. Es ist schon erschütternd, dass angebliche Sozialdemokraten gegen ihre eigene Klientel Politik machen. Genauso erstaunlich ist es, dass die braven Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich nicht schon lange von der SPD abgewendet haben. Gleiches muss man sagen über die CDU/CSU, erst Recht natürlich über Linke, Grüne und FDP. Dem Grunde nach ein Riesenskandal und ein Hintergehen der Menschen. Die einzige Partei, die insofern etwas für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unternimmt ist die AfD, auch wenn es viele nicht hören wollen. Es ist aber die Wahrheit.

Dr. Thilo Sarrazin weiß auch wovon er spricht. Von 1975 – 1991 arbeitete er im Bundesministerium für Finanzen, unterbrochen durch Aufenthalte beim Internationalen Währungsfonds und im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. 1989/90 entwickelte er das Konzept für die deutsch/deutsche Währungsunion und war als Leiter der Arbeitsgruppe „Innerdeutsche Beziehungen“ für den Vertrag zur Wirtschafts – und Währungsunion federführend tätig. Nach Ausfüllen weiterer wichtiger Aufgaben und Positionen wurde er im Januar 2002 Senator für Finanzen im Land Berlin. In seiner Amtsführung wurde unter anderem die Berliner Bankgesellschaft saniert und privatisiert. Das Haushaltsdefizit von jeweils über 5.000.000.000 € in den Jahren 2001 und 2002 wurden abgebaut, in den Jahren 2007 und 2008 schloss der Berliner Haushalt unter Dr. Thilo Sarrazin erstmals mit Überschüssen ab.

Von Mai 2009 bis September 2010 war er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank.

Im August 2010 erschien sein Buch „Deutschland schafft sich ab“, welches das meistverkaufte Sachbuch Deutschlands wurde seit 1945.

Schulte Anwaltskanzlei
Thomas Schulte LL.M.
Rechtsanwalt und Fachanwalt

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