Was gehört zu einem richtigen Weihnachtsfest?

Unter dieser Überschrift schrieb Pfarrer Olaf Latzel, Pfarrer in der evangelischen Landeskirche in Bremen einen Beitrag zur Kompaktausgabe November 2018 „Stimme der Märtyrer“, eine Zeitschrift der „Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V.“. In diesem Beitrag heißt es:

Der Weihnachtsbaum? Er ist doch unverzichtbarer Bestandteil des Festes. Man muss doch an Weihnachten seine christliche Gesinnung zeigen und die zeigt sich nun mal im Weihnachtsbaum. Oder nicht? – Fragen Sie mal die verfolgten Christen in Nigeria.
Die Geschenke? Es ist doch so wunderbar sich mit all den anderen Kaufwütigen in verstopften Kaufhäusern zu drängen um möglichst viel Geld für glitzernd verpackte Präsente auszugeben. Sinnloser Konsum gefällt doch Gott. Oder nicht? – Fragen Sie mal die bedrängten Christen in Syrien.
Das Essen? Einmal im Jahr kann man es sich doch so richtig gut gehen lassen, wo wir ja sonst nicht genügend zu essen haben. Und zwei drei Kilogramm mehr auf den Hüften sind doch wirklich zu gebrauchen. Mit meinem Körper kann ich ja schließlich machen was ich will. Er gehört ja mir. Oder nicht?
Was gehört denn jetzt wirklich zu einem ,richtigen‘ Weihnachtsfest?

Big, Big Picture: Willy Wimmer und Dr. Andreas Noack (YouTube)

Die freie und unabhängige Plattform https://kopp-report.de veröffentlichte am 5. Dezember 2018 mit der obigen Überschrift ein Interview. Dr. Andreas Noack hatte den ehemaligen Staatssekretär und erfahrenen Politiker Willy Wimmer eingeladen, interessierten allen bekannt. Das Interview wurde aufgezeichnet, wir haben Ihnen das Video unten eingestellt.
Das Interview ist hochinteressant. In bestechende Analyse äußert sich Willy Wimmer zur Situation in Deutschland und in der Welt. Der Rechtsstaat in Deutschland löst sich intern und nach außen auf, der Beginn des Unterganges eines jeden Staates. Intern begann dies durch die Rechtsbrüche von Angela Merkel im Herbst 2015. Extern durch die völkerrechtswidrigen Kriege, an denen sich Deutschland beteiligt. Die Kriegsgefahr ist ziemlich real, obwohl wir alle kein Krieg wollen. Schein wir die Schäden aber nicht in der Hand, sondern Menschen, an dessen Zurechnungsfähigkeit manche zweifeln. Es gibt genügend Militärs, die nach jahrelangen Trockenübungen gerne einmal eine Realitätstest wagen wollen – ein Wahnsinn!

Bezugsberechtigung für das Kindergeld beim Wechselmodell

Es ist gar nicht mehr so selten, dass Eltern nach einer Trennung das sogenannte Wechselmodell praktizieren. Beim sogenannten paritätischen Wechselmodell hält sich das Kind zu jeweils 50 % abwechselnd bei einem Elternteil auf, gebräuchlich ist eine wöchentlicher Wechsel oder Wechsel aller 14 Tage.
Hier stellt sich dann die Frage, wie der Bezug des Kindergeldes zu regeln ist. Das auf der Grundlage des Einkommenssteuergesetzes gewährte staatliche Kindergeld wird als vorweggenommene Steuervergütung an die Eltern gezahlt.
Auch wenn beide Elternteile die Voraussetzungen für die Gewährung des Kindergeldes erfüllen, ist in § 64 Abs. 1 Einkommensteuergesetz geregelt, dass das Kindergeld nur an einen Elternteil ausgezahlt wird. Wenn das Kind überwiegend im Haushalt eines Berechtigten aufgenommen ist und dort seinen Lebensmittelpunkt hat, erhält dieser auch das Kindergeld. Beim paritätischen Wechselmodell liegen diese Voraussetzungen nicht vor, das Kind hält sich quasi gleichzeitig die Hälfte des Monats bei einem Elternteil auf und die andere Hälfte des Monats beim anderen Elternteil. Wenn sich die Eltern jetzt nicht einigen können, wer das Kindergeld erhält, muss das Familiengericht auf Antrag eine für die Familienkasse bindende Entscheidung zur Kindergeldberechtigung treffen.

Wir setzen uns so für unsere Mandanten ein und bringen ihnen die Wertschätzung entgegen, wie wir es für uns in der Lage des Mandanten wünschen und erwarten würden.