Strafakten

Im Schlafwagen Richtung Krieg: Wo sind wir wieder hingekommen?

Innerhalb von gerade einmal knapp zweieinhalb Jahren, seit Beginn des Ukraine-Krieges, sind alle hehren Grundsätze der alten Bundesrepublik über die scheinbar ewigen Lektionen, die man angeblich aus der katastrophalen NS-Vergangenheit und den horrenden Kriegsschrecken gezogen hat, die über Jahrzehnte in Tausenden von Sonntagsreden des “Nie wieder” und “Nie wieder Krieg” beschworen wurden, nicht nur abgeräumt, sondern in ihr exaktes Gegenteil verkehrt worden.

Die Rhetorik ist völlig ungeheuerlich. Um ein Land zu verteidigen, dem gegenüber keinerlei Bündnispflichten bestehen, soll Deutschland nicht nur bis zur Selbstaufgabe immer neue Milliarden und Waffen in die völlig korrupte Ukraine pumpen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius will Deutschland auch binnen fünf Jahren „kriegstüchtig“ machen, dazu die Wehrpflicht wiedereinführen und hält in Washington größenwahnsinnige Reden über die angebliche deutsche Bereitschaft zur weltweiten Übernahme von militärischen Führungsaufgaben.

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter schwadroniert öffentlich darüber, man müssen „den Krieg nach Russland tragen“, in allen politischen Lagern außer der AfD und dem BSW dominieren die Kriegstreiber. Deutschland wird zum Aufmarschgebiet für NATO-Truppen in einem herbeigeredeten Krieg gegen Russland und exponiert sich durch die Ansiedlung des operativen NATO-Hauptquartiers als primäre Zielscheibe.

Und in diese schleichenden Kriegsvorbereitungen soll die ausgerechnet die in Jahrzehnten mental und materiell demilitarisierte, durchweg pazifistisch sozialisierte deutsche Bevölkerung voll einbezogen werden – weil die Bundeswehr die zivile Verteidigung nicht mehr alleine stemmen kann, wenn sie gegen Russland demnächst “im Einsatz” ist.


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