Das ist Völkermord, die Bundesregierung schweigt

Am Himmelfahrtstag 2017 war ein Buskonvoi 250 km südlich von Kairo/Ägypten mit Christen unterwegs. Bewaffnete Islamisten hielten die Busse an und forderten die Insassen auf, auszusteigen. Dann forderten sie die Herausgabe von Schmuck, Geld und Mobiltelefonen und verlangten von den Christen, zum Islam überzutreten. Als diese sich weigerten, wurden sie der Reihe nach durch einen Schuss in den Kopf oder in den Hals getötet, auch Kinder.

Nur von den größeren Massakern erlangt die Weltöffentlichkeit Kenntnis. Die regelmäßig an einzelnen Christen verübten Morde bleiben weitgehend unbeachtet. Die Mordwelle geht in eine ethnische Säuberung über.

Nach der UN-Völkermordkonvention liegen die Merkmale des Genozids vor. Das Ermorden von Kindern ist kein Versehen. Vielmehr soll einem Volk der Lebensfaden abgeschnitten werden.

Die Blindheit von weiten Teilen der Politik ist erschreckend. Vielfach glaubt man immer noch, diese grausamen Realitäten ausblenden zu können. Dabei verkennen diese Menschen, dass es sie als nächstes treffen kann wie die jüngsten Attentate auch in Europa zeigen.

Thomas Schulte LL.M.
Rechtsanwalt

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