Anwaltskanzlei Schulte - Rechtsanwalt Chemnitz

Schulte Anwaltskanzlei

Unsere Fachanwälte wollen Sie und Ihre Anliegen kennenlernen und betreuen Sie gerne in unseren Kanzleien in Chemnitz und Crottendorf.

Die Kanzlei

Um für unsere Mandanten das Optimale zu erreichen, gehen unsere Fachanwälte den Weg der hohen Kompetenz, Professionalität und der Serviceorientierung. Dabei bleibt für uns nach wie vor allein der Mandant das Wichtigste.

Das Team

Die Mitarbeiter der Schulte Anwaltskanzlei Chemnitz sind ein Team im positiven Sinne. Mit gegenseitiger Achtung und Unterstützung gelingt es uns, die hohe berufliche Belastung zu meistern und gerne zur Arbeit zu gehen.

Unsere Kompetenzen

Hohe Qualifikationen, lange Berufserfahrung als Rechtsanwälte und Fachanwälte, der Blick für die Realität des Lebens und soziale Kompetenz sind wesentlicher Grundstein unseres Erfolges.

Aktuelle Meldungen aus der Kanzlei

Hier finden Sie Neuigkeiten zu unseren Schwerpunkten und Fachgebieten, Interessantes
aus den unterschiedlichen Rechtsbereichen wie z.B. Versicherungs- oder Arbeitsrecht und private Meldungen.

Familienrecht: Härtefallscheidung

Normalerweise kann eine Ehe erst geschieden werden, wenn der Antrag auf Ehescheidung nach Ablauf des Trennungsjahres gestellt wird.
Nur in ganz wenigen Fällen gibt es eine sogenannte Härtefallscheidung, wo bereits vor Ablauf des Trennungsjahres die Ehescheidung möglich ist. Dies ist allerdings ganz hoch angebunden.

Das Kammergericht Berlin hatte im vorigen Jahr einen Fall zu entscheiden, wo der Ehemann vor Ablauf des Trennungsjahres Verfahrenskostenhilfe für die Ehescheidung beantragt hat. Er hatte ausgeführt, dass die Ehefrau unter Wahnvorstellungen und Zwangsstörungen leide, sie drohe mit Suizid, stelle ihm nach und spreche Morddrohungen gegen ihn aus. Aufgrund dieses Verhaltens litt der Ehemann unter Depressionen und Panikattacken. Mittlerweile war dies sogar so schlimm, dass er arbeitsunfähig war.
Das Amtsgericht wies hier den Antrag zunächst zurück, die Beschwerde des Ehemanns hatte allerdings Erfolg.
Zwar ist es grundsätzlich so, dass das Fehlverhalten der Ehefrau für sich allein keine unzumutbare Härte begründet, die eine Ehescheidung vor Ablauf des Trennungsjahres rechtfertigt.

Vera Lengsfeld: „Angst ist immer ein schlechter Ratgeber!" (YouTube)

Auf der Plattform www.epochtimes.de wurde unter dieser Überschrift das Interview von Heiko Schrang mit Vera Lengsfeld aufgenommen bei SchrangTV veröffentlicht. Es war wie immer ein sehr angenehmes Gespräch mit interessanten Fragen und noch interessanteren Antworten. Vera Lengsfeld ist eine bekannte Bürgerrechtlerin aus der DDR, die das Herz am rechten Fleck hat. Die von ihr initiierte „Erklärung 2018“ ist bisher von mehr als 150.000 Menschen unterschrieben worden. Die Petition wird jetzt beim Deutschen Bundestag eingereicht werden.

In dem Interview geht es unter anderem um die Frage, warum die meisten Mainstream-Medien als „freiwillige Regierungsprecher“ handeln und nicht mehr die den Staat kontrollierende Macht sind, wie sie es in der Vergangenheit waren. Ganz im Gegensatz zu dem Slogan von Frau Merkel „Wir schaffen das“ verlassen immer mehr Leistungsträger das Land. Netto sind dies in Zahlen ca. 80.000 Menschen, ganz überwiegend Hochqualifizierte wie Mediziner, Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Handwerker. In 10 Jahren sind dies 800.000 Menschen, eine tragende Säule unseres Landes, die vertrieben wird. Das wird Deutschland nicht weiter verkraften können. Im Gegenzug dazu kommen überwiegend Unqualifizierte, die ganz überwiegend nicht integriert werden können, sich nicht integrieren wollen weder in der Gesellschaft noch im Arbeitsmarkt. Wenn das nicht gestoppt wird, wird Deutschland an seine Grenzen geführt und möglicherweise untergehen.

Zivilrecht: Darlehen oder Schenkung? Ein Vergleich half bei der Herstellung des Familienfriedens.

Wir haben in einem Zivilrechtsstreit zwischen einer Oma auf der einen und ihrem Enkelsohn und dessen Lebensgefährtin auf der anderen Seite die rechtlichen Interessen der älteren Dame vertreten, der schlussendlich vor dem Landgericht Chemnitz ausgetragen werden musste.

In dem Rechtsstreit ging es darum, ob die Zuwendung eines nicht unerheblichen Geldbetrages von Seiten der Großmutter an ihren Enkelsohn und seine Lebensgefährtin, wie von unserer Mandantin behauptet als zinsloses Darlehen oder wie von der Gegenseite eingewandt als Schenkung anzusehen war.

In der Beweisaufnahme vor dem Landgericht Chemnitz musste ein Zeuge vernommen werden, der in seiner Vernehmung zu Umständen der Geldhingabe Aussagen treffen konnte, auf deren Grundlage der rechtsgeschäftliche Wille der Geldgeberin vor allem aber, wie dieser von einem objektiven Empfänger verstanden werden musste. Der vernehmende Richter hatte schon vor der Zeugenbefragung, auch weil es sich um einen Streit unter Verwandten handelte, eine gütliche Einigung wegen des Familienfriedens angeregt, was jedoch zunächst am Willen unserer Mandantin scheiterte. Während der Zeugenbefragung und auch danach bei der Besprechung des Ergebnisses der Beweisaufnahme zeigte sich, dass unsere Mandantin ihren Enkel noch immer gern hatte und ihm das Geld auch geschenkt überlassen würde, wenn nicht die Partnerin an seiner Seite wäre.

Wir setzen uns so für unsere Mandanten ein und bringen ihnen die Wertschätzung entgegen, wie wir es für uns in der Lage des Mandanten wünschen und erwarten würden.