Bargeldverbot – gutes Video von Florian Homm!

Bei all den Problemen, die uns auch von Regierung bereitet werden, sei es UN-Migrationspakt, schreiende soziale Ungerechtigkeit, Entwertung des Ersparten, Armut von Rentnern, Gender, Demontage von Ehe und Familie, dürfen wir das von den Superreichen angestrebte Bargeldverbot nicht vergessen.

Was es bedeutet, kann vielfach nachgelesen werden, so auch auf https://www.volkspetition.org, wo es unter anderem heißt:

„Die Abschaffung des Bargeldes führt nicht wirklich zu einem sauberen Geldmarkt

Befürworter eines bargeldlosen Finanzsystems führen immer wieder zwei Gründe für ihre Position an. Eines dieser Hauptargumente liegt darin, dass Bargeld bevorzugt für illegale Aktivitäten wie Schwarzarbeit, Geldwäsche und Steuerhinterziehung verwendet wird. Mit seiner Abschaffung könne man diesen Sumpf illegaler Aktivitäten angeblich ganz einfach austrocknen und dem Staat zu mehr Kontrolle und gleichzeitig zu mehr Steuereinnahmen verhelfen.

Tatsächlich ist diese Annahme zu einfach gedacht: Einerseits zeigt das digitale Währungssystem der Bitcoins, dass auch solche Währungssysteme für illegale Machenschaften missbraucht werden können. Andererseits würde es bei Schwarzarbeit und Drogenkäufen zu Ausweichreaktionen kommen, die in einem unüberschaubaren Chaos aus Auslands- und Naturalwährungen, Edelmetallen und Gutschein-Systemen münden. Ein sauberer Geldmarkt sieht anders aus!

Ein bargeldloses Finanzsystem: Auf dem Weg in die Finanzdiktatur

Ein bargeldloses Finanzsystem bedeutet außerdem, dass das sichere Bargeld der Zentralbanken wegfällt; die Ersparnisse und Guthaben der Bürger würden ausnahmslos in Form von elektronischem Buchgeld auf den Sparkassen und Banken liegen. Im Vergleich zum momentanen System mit Bargeld könnten Verbraucher in einem bargeldlosen System ihre Sparguthaben also nicht mehr einfach in sicheres Bargeld umtauschen, um dem drohenden Wertverfall durch die aktuell niedrigen Zinsen auszuweichen.

Zentralbanken könnten vielmehr mit extrem niedrigen und sogar negativen Leitzinsen die Anleger dazu zwingen, ihr angelegtes Geld auszugeben – die Möglichkeit der sicheren Bargeldaufbewahrung gibt es dann ja nicht mehr! Dies käme dann zwar einem indirekten Konjunkturprogramm gleich – allerdings zu Lasten der fleißigen und ehrlichen Sparer, die wohl kaum für die aktuelle Wirtschaftskrise bezahlen sollten! Dass dieses Szenario im Übrigen keine übertriebene Panikmache ist, zeigt die aktuelle Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die die Wertguthaben der Anleger bereits jetzt zu entwerten droht.

Kurzum: Ein bargeldloses Geldsystem schneidet Verbraucher vom sicheren Bargeld der Zentralbank ab und treibt sie in die Abhängigkeit vom Buchgeld der Banken! Die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes durch sicheres Bargeld würde also einfach abgeschafft. Dabei gilt doch: Nur Bares ist Wahres!

Die Entkernung unserer Freiheitsrechte: Vom mündigen Konsumenten zur gläsernen Marionetten

Wer das Bargeld abschaffen möchte, hebt ferner nicht nur die essentielle Wertaufbewahrungsfunktion von Geld auf, sondern entzieht mündigen Bürgern auch deren finanzielle Autonomie und ebnet den Weg zu einem allseits befürchteten Überwachsungsszenario: Künftig würde man bei allen finanziellen Transaktionen digitale Spuren hinterlassen – egal ob beim Brötchenkauf am Sonntagmorgen oder beim Bier in der Stammkneipe. Die Anonymität und „geprägte Freiheit“ des Bargeldes wären passé und würden einem total durchleuchteten und allzeit überwachten Geldverkehr weichen. Das Bild des gläsernen Menschen rückt dadurch in unmittelbare Nähe: Aus dem mündigen Konsumenten wird eine gläserne Marionette eines übermächtigen Überwachungsstaates.“

Schreckliche Aussichten, wenn sich diese Menschen durchsetzen. Aus meiner Sicht sind sie rücksichtslos, schauen nur auf ihr eigenes Interesse, das Interesse der Bürger ist Ihnen egal. Dazu gehören leider auch Leute wie Schäuble, Nahles, Merkel sowieso.

Florian Homm analysiert noch einmal in 6 Minuten die Situation. Er zeigt auf, dass nicht gewählte macht Menschen diese Pläne hegen, die in den letzten 40 Jahre zum großen Partner für die Menschen wurden. Er vergleicht das Bestreben mit dem Marxismus in China.

Zum Schluss hat er noch Tipps, was man machen sollte.

Wir sollten auf jeden Fall jeglicher Bestrebung der Abschaffung des Bargeldes entgegentreten. Das bedeutet

„Zahlen Sie mit Bargeld!“

Warum? Damit das Bargeld sichtbar im Umlauf bleibt. Ich wundere mich teilweise über die Naivität, Unwissenheit, Bequemlichkeit und Dummheit der Menschen, die bei Edeka für 2,98 € mit Karte bezahlen. Das machen sogar viele Studenten!

Schulte Anwaltskanzlei
Thomas Schulte LL.M.
Rechtsanwalt und Fachanwalt

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