Darf das Thema sein? (YouTube)

Heiko Schrang ist Bestsellerautor, Betreiber mittlerweile eines der größten YouTube-Kanals https://www.heikoschrang.de/ im Bereich der alternativen Medien. Der Mann hat mit seiner Arbeit sehr großen Erfolg. Dies deswegen, weil er sich um Ehrlichkeit, Objektivität und um die Menschen bemüht. Das wird honoriert. Die Menschen achten weiterhin, dass Heiko Schrang ehrlich und mutig ist, seine Meinung offen sagt und diese auch verteidigt, ohne besserwisserisch zu sein.

Mit seinem neuesten Video eingestellt am 07.02.2019 hat er ein ganz heißes Eisen angefasst – das Thema Selbstbefriedigung. Dies macht Heiko Schrang nicht aus Sensationslust. Vielmehr hat er die Schädlichkeit erkannt, möchte das andere darüber nachdenken und den Menschen helfen. So schreibt er unter anderem dazu:

„Heutzutage braucht keiner mehr mit einem roten Kopf in eine Videothek zu gehen, um sich einen Pornofilm auszuleihen, sondern via App kann er überall und jederzeit seiner Befriedigung nachkommen. Wenn man sich überlegt, dass mittlerweile 30 Prozent des Datenverkehrs im Internet von Porno-Seiten ausgeht, dann müsste jetzt spätestens jedem klar sein, dass wir in einer Gesellschaft von Pornosüchtigen leben.

Diese Tatsache wird jedoch von den Medien verschweigen und im Gegenteil als eine harmlose und amüsante Freizeitbeschäftigung gefördert. Es geht völlig unter, dass es sich dabei um eine schwere Sucht mit erheblichen Auswirkungen handelt. Was jetzt vielleicht etwas altmodisch klingt, hat aber ernstzunehmende Folgen für die Betroffenen, wie wir noch sehen werden. Diese Männer und einige Frauen hecheln von einem Dopamin-Adrenalin-Rausch zum nächsten. Nur das simple Anschauen von Pornobildern im Zusammenhang mit Selbstbefriedigung löst bei ihnen im Gehirn schon die Ausschüttung dieser körpereigenen Erregungs- und Glücksbotenstoffe aus. Das Kuriose ist, dass sich unser Gehirn von den Pornos tatsächlich vorgaukeln lässt, wir hätten eine Partnerin zur Fortpflanzung gefunden. Das Unterbewusstsein kann nämlich nicht zwischen einer realen Frau und einer Frau auf einem Computerbildschirm unterscheiden.

Pornosüchtige befriedigen sich nicht nur im Film mehrmals am Tag, sondern auch im realen Leben. Das Problem dabei ist nur, dass man sich nach der Selbstbefriedigung körperlich geschwächt fühlt. Zur Schwächung kommt jedoch noch die Wahrnehmung einer inneren Leere, Traurigkeit und Energielosigkeit dazu. Man fällt in eine Art „sexuellen Kater“. Um diesen Kater möglichst schnell wieder los zu werden, muss der nächste Kick her. Also ist für die meisten die schnellste Lösung, um ihrer Sucht zu frönen, sich erneut mit einem Porno selbst zu befriedigen. So entsteht der endlose Kreislauf der Sucht.“

Ich habe Ihnen unten das Video eingestellt, aus meiner Sicht sehenswert.

Irgendwie scheint für mich Heiko Schrang aber nicht zum Kern des Problems vordringen zu können. Das liegt vielleicht daran, weil er – noch – kein Christ ist. Denn dann würde er Selbstbefriedigung und Pornographie im Zusammenhang mit der Bibel betrachten und von dort erkennen, wie schlimm diese sind.

Vielleicht haben wir alle schon einmal Dinge gemacht, obwohl wir genau wussten, dass es falsch ist. Dennoch haben wir es gemacht gegen unseren Willen. Es war irgendetwas da, was stärker war als wir. Die Bibel spricht hier vom Satan oder von dem Bösen, das es – das Wissen selbst Nichtchristen – in der Welt nur zur Genüge gibt.

Im Neuen Testament der Bibel, im Brief an die Epheser im 6. Kapitel, Vers 12 schrieb der Apostel Paulus:

„Wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt.“

Paulus wusste um das Böse, was uns umgibt, welche Macht es über uns will und über uns hat.

Im Brief an die Kolosser, ein Buch im Neuen Testament der Bibel schreibt Paulus über den Teufel:

„Ertötet daher die Glieder eures Leibes . . . in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht“ (Kolosser Kap. 3 Vers 5 ).

Deswegen ist es auch so wichtig, sich mit dem Bösen nicht einzulassen, der Teufel tötet, er lügt, will uns einreden, dass dies doch alles normal sei, gar nicht so schlimm.

Jesus hat zu uns Männern gesagt, nachzulesen im Neuen Testament der Bibel, im Matthäusevangelium Kap. 5 Vers 28:

„Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“

Pornographie konsumieren ist auch nichts anderes! Das ist eine große Gefahr für die Ehe. Das lüsterne Anschauen ist eine Entwürdigung der Frau. Der Mann begibt sich durch das Nachgeben seiner Lust in den Einflussbereich des Teufels.

Deswegen wünscht uns die Bibel und damit Gott:

„Sucht das Gute und nicht das Böse . . . Hasst das Böse, und liebt das Gute“ (Amos Kapitel 5 Verse 14, 15).

Das wünscht uns Gott aber nicht um uns zu ärgern, sondern damit wir von bösen bewahrt werden und uns vom Teufel fernhalten. Das wünsche ich jeden von uns.

Heiko Schrang ist ein mutiger Mann, dieses Thema öffentlich zur Diskussion zu stellen. Dem Beispiel will ich folgen.

Ihnen eine gute und behütete Woche.

Schulte Anwaltskanzlei
Thomas Schulte LL.M.
Rechtsanwalt und Fachanwalt

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