Das Bürgergeld geht an 2,4 Millionen Nicht-Deutsche

Neue Bürgergeld-Zahlen zeigen den Ist-Zustand der Sozialpolitik: Fast jeder zweite Bürgergeld-Empfänger hat keinen deutschen Pass. Migranten und Flüchtlinge erhielten allein 2025 21,7 Milliarden Euro Steuergeld.

Nach aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit, die nun auch von Focus ausgewertet wurden, bezogen im Dezember 2025 insgesamt 5.186.020 Menschen Bürgergeld. Davon hatten 2.425.280 eine ausländische Staatsangehörigkeit – das entspricht 46,8 Prozent. Oder anders gesagt: Nahezu jeder zweite Leistungsbezieher ist kein Deutscher.

Die Zahl der deutschen Empfänger liegt bei 2.760.690 Personen, was 53,2 Prozent entspricht. Damit hat sich das Verhältnis im Vergleich zu den Vorjahren weiter in Richtung einer nahezu gleichen Verteilung verschoben. Noch 2024 lag der Anteil der Ausländer bei 48 Prozent – inzwischen ist er nur leicht gesunken, bleibt aber auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.

Trotz eines Rückgangs der Gesamtzahl der Empfänger um 235.500 Personen binnen eines Jahres bleibt die finanzielle Belastung nahezu unverändert: 46,6 Milliarden Euro gab der Staat 2025 für das Bürgergeld aus, also kaum weniger als im Jahr zuvor. Davon entfielen 24,9 Milliarden Euro auf deutsche Staatsbürger und 21,7 Milliarden Euro auf ausländische Empfänger.

660.508 Ukrainer beziehen noch immer Bürgergeld
Die größte Gruppe der Sozialgeld-Empfänger stellen weiterhin Flüchtlinge aus der Ukraine: 660.508 Menschen aus dem von Russland angegriffenen Land beziehen Bürgergeld. Dahinter folgen Syrien mit 444.136 Empfängern und Afghanistan mit 198.714.

Milliardenloch durch Bürgergeldempfänger
Bürgergeld reißt weiter Lücke in Kassenfinanzierung – Versicherte sollen ausgleichen
Weitere große Gruppen stammen aus der Türkei (186.249), vom Westbalkan (106.829), sowie aus EU-Staaten wie Bulgarien (103.310), Rumänien (77.136) und Polen (48.335). Hinzu kommen Bürgergeld-Empfänger aus dem Irak (85.908), aus Serbien (44.732) und Italien (40.805).

Diese Zahlen seien das Resultat mehrerer Krisenjahre, wird dazu von den Behörden erklärt. Doch sie werfen auch grundsätzliche Fragen auf: Wie belastbar ist das System langfristig? Und wie lässt sich soziale Absicherung mit Integrations- und Arbeitsmarktpolitik in Einklang bringen?

Erste Gegenmaßnahmen
Die Politik hat auf die besorgniserregende Entwicklung nun reagiert, seit November 2025 gilt: Ukrainer, die nach dem 1. April 2025 eingereist sind, erhalten kein Bürgergeld mehr. Stattdessen greifen niedrigere Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, etwa 455 Euro monatlich für Alleinstehende, gegenüber 563 Euro Bürgergeld.

Und ab 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung ersetzt, mit deutlich strengeren Regeln. Wer sich nicht ausreichend um Arbeit bemüht, Bewerbungen unterlässt oder Maßnahmen zur Weiterbildung abbricht, muss künftig mit härteren Sanktionen rechnen.


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