ITALIEN STELLT EU-KLIMAPOLITIK INFRAGE

Die Regierung in Rom fordert offen die Aussetzung des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) – eines der zentralen Instrumente der EU-Klimapolitik.

Der italienische Industrieminister Adolfo Urso bezeichnete das System als nichts anderes als eine Steuer auf energieintensive Unternehmen, deren Kosten letztlich bei den Verbrauchern landen.

Das ETS verpflichtet Kraftwerke und Industrie seit 2005 dazu, für jede ausgestoßene Tonne CO₂ Zertifikate zu kaufen. Der Preis dieser Zertifikate soll fossile Energien verteuern und Investitionen in klimafreundliche Technologien erzwingen.

Doch der Widerstand wächst:
Nach politischen Signalen aus mehreren EU-Ländern fiel der CO₂-Preis innerhalb kurzer Zeit von rund 81 auf etwa 70 Euro.

Rom geht dabei weiter als andere Staaten und fordert nicht nur Reformen, sondern eine komplette Pause des Systems.

Warum diese Debatte für uns Verbraucher besonders wichtig ist

Ab 2027 soll der Emissionshandel deutlich ausgeweitet werden.
Mit dem neuen System ETS2 wird erstmals auch der Gebäudebereich und der Straßenverkehr in die CO₂-Bepreisung einbezogen.

Das bedeutet konkret:

Heizen mit Gas, Öl oder anderen fossilen Brennstoffen wird durch CO₂-Kosten erheblich teurer.
Benzin und Diesel im Straßenverkehr werden ebenfalls mit einem CO₂-Preis belastet.

Ziel der EU ist es, über steigende CO₂-Kosten den Umstieg auf andere Technologien zu erzwingen. Gleichzeitig könnten dadurch künftig ein deutlich größerer Teil der europäischen Emissionen – rund drei Viertel – unter CO₂-Preissysteme fallen.

Bedeutet Italiens Vorstoß das Ende des EU-Emissionshandels?

Nein – ein einzelnes Land kann das System nicht einfach abschaffen, weil es EU-Recht ist.

Aber wenn eine große Volkswirtschaft wie Italien offen eine Aussetzung fordert, könnte das den politischen Druck auf Brüssel massiv erhöhen.

Sollten sich weitere Staaten anschließen, könnte dies:

den CO₂-Preis deutlich drücken

eine grundlegende Reform erzwingen

oder das gesamte System politisch ins Wanken bringen.

Eines wird bereits sichtbar:
Der bisherige Klimakonsens in der EU beginnt zu bröckeln.


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