Mindestlohn ist volkswirtschaftlicher Unsinn!

In der Epoche Times war am 28.03.2026 folgender Artikel zu lesen:

„Der Mindestlohn verfehlt einer Studie zufolge das Ziel, die Einkommensarmut in Deutschland zu verringern. Wie aus der Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht, gab es nach der bisher stärksten Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro im Jahr 2022 keinen solchen Effekt.

Die Armutsgefährdungsquote in der Gesamtbevölkerung stieg im folgenden Jahr sogar auf 16,3 Prozent an. Lediglich unter Beschäftigten, die zuvor weniger als zwölf Euro pro Stunde verdienten, sank die Armutsgefährdungsquote um 5,5 Prozentpunkte. Als von Armut bedroht gilt der gängigen Definition zufolge, wer über weniger als 60 Prozent des mittleren Haushaltsnettoeinkommens in Deutschland verfügt.

Geringe Effekte auf Renten und Einkommen

Befürworter eines Mindestlohns verweisen in der Regel auf die gestiegenen Einkommen all jener, die zuvor mit ihrem Verdienst darunter lagen. Die Gegner verweisen darauf, dass Firmen wegen höherer Lohnkosten weniger Mitarbeiter einstellen.

Die Zahlen stellen den Mindestlohn damit als sozialpolitisches Instrument insgesamt infrage. Auch die Auswirkungen auf die Rentenansprüche von Vollzeitbeschäftigten könnten „sehr gering“ sein, so das IW, „da die potenzielle Erhöhung weitgehend durch niedrigere Grundrentenzuschläge kompensiert würde“. Das bedeutet: Nicht nur werden die Kosten damit schlicht auf Unternehmen umverteilt, auch bleibt ein spürbarer Nettoeffekt aus, weil mit den höheren Löhnen soziale Ansprüche sinken oder Abgaben steigen könnten.

Kritische Sicht auf künftige Erhöhungen

Auch künftigen Erhöhungen stehen die Ökonomen entsprechend kritisch gegenüber. Simulationen zeigten, dass die Auswirkungen einer geplanten weiteren Erhöhung des Mindestlohns im Jahr 2027 auf 14,60 Euro nur gering sein könnten, obwohl dies bereits eine Erhöhung von 13,9 Prozent gegenüber dem Satz des vergangenen Jahres von 12,82 Euro darstellt. Selbst ein Mindestlohn von 15 Euro würde dem IW zufolge die Armutsquote in der Bevölkerung nur um 0,2 Prozentpunkte senken. (dts/red)“

Ich will nicht prahlen, aber das wusste ich schon mit Einführung des Mindestlohnes und habe mich heftig dagegen gewehrt. Den Menschen bringt es überhaupt nichts. Von der Erhöhung des Mindestlohnes greifen bis zu 50 % der Staat und die Sozialversicherungsträger ab, sodass bei dem Arbeitnehmer ca. nur die Hälfte übrigbleibt. Der Mindestlohn führt aber natürlich zur Inflation, die Brötchen werden teurer, alles wird teurer. Der Arbeitnehmer auf Mindestlohn kann sich dann auch nicht mehr Brötchen kaufen. Dafür muss man nicht studiert haben, dass zu erkennen. Die Sozis, die Grünen und Linken, aber leider auch die CDU, sind ideologisch völlig verblendet. Der Mindestlohn ist eine wesentliche Ursache für die schlechte Situation in Deutschland. Damit wurde die Preisspirale angeheizt.

Ihnen und der Familie einen besinnlichen Karfreitag und ein gesegnetes Osterfest.

Ihre

Schulte Anwaltskanzlei
Thomas Schulte LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht


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