Wir setzen uns so für unsere Mandanten ein und bringen Ihnen die Wertschätzung entgegen, wie wir es für uns in der Lage des Mandanten wünschen und erwarten würden. Jesus, Gottes Sohn, hat schon in der Bergpredigt die „Goldene Regel“ verkündigt, nachzulesen in der Bibel im Neuen Testament, Matthäus 7 Vers 12, wo er sagte: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“ Diese „Goldene Regel“ finden Sie in keiner Religion, auch nicht im Islam, Buddhismus oder Hinduismus.
Was macht einen Mann zum Mann?
Mit Interesse schaue ich oft auf das sogenannte EBTC. Der Grund für mein Interesse ist auf der Homepage nachzulesen:
„Das Europäische Bibel Trainings Centrum, kurz EBTC, ist eine berufsbegleitende Bibelschule. Alle Mitarbeiter und Lehrer bekennen sich zur Autorität, Irrtumslosigkeit und Allgenugsamkeit der Schrift. Wir sind überzeugt, dass Gottes Wort unseres Fußes Leuchte ist (Psalm 119,105).“
Periodisch übersendet mir das EBTC kostenlos einen Beitrag, am 31.07.2026 einen weiteren Artikel. Dieser Artikel ist ein Auszug aus Kapitel 6 »Ein Aufruf an alle Väter« aus dem Buch »Väter leiten« von John MacArthur. Ich halte diesen Beitrag für so wichtig, dass ich Ihnen 1 zu 1 weitergeben möchte. Denn viele Männer können die Frage „Was macht einen Mann zu Mann?“ überhaupt nicht mehr beantworten. Durch jahrzehntelange Verunsicherung, Verweiblichung, Einreden eines schlechten Gewissens, geraubte Identität, fällt es uns Männern schwer, die uns von Gott gegebene Rolle anzunehmen und auszufüllen. Das geht mir leider teilweise auch so. Umso mehr freue ich mich über diesen Beitrag, das Buch ist sicherlich lesenswert.
John MacArthur ist leider vor kurzem verstorben, war ein großer Gottesmann, der jetzt wohl ewiglich bei Gott ist. Hier der Auszug aus dem Buch:
„Wenn wir die Menschen fragen würden, was ihrer Meinung nach die grundlegendste Tugend der Männlichkeit ist, dann würden wir wohl viele unterschiedliche Antworten erhalten. In unserer Gesellschaft gibt es alle möglichen Erwartungen und Vorstellungen bezüglich dessen, was ein Mann sein sollte – und vieles davon ist widersprüchlich oder verwirrend. Deshalb ist es sinnvoll, in der Bibel nachzuforschen, was sie dazu sagt. Und tatsächlich finden wir in 1. Korinther 16 eine sehr interessante Aussage vom Apostel Paulus, die uns die Antwort gibt, nach der wir suchen. Wenn du etwas über die neutestamentliche Gemeinde in Korinth weißt, dann wirst du dich daran erinnern, dass das eine Gemeinde war, die mehrere Kompromisse eingegangen war. Ihre Gemeindeglieder waren geistlich schwach und duldeten Sünde in ihrem eigenen Leben und im Leben anderer. Nachdem er diese Probleme angesprochen hatte, beendete Paulus seinen 1. Korintherbrief mit dieser Ermahnung:
»Wacht, steht fest im Glauben; seid mannhaft, seid stark!« (1Kor 16,13)
Wenn wir uns anschauen, wie sich Männer heutzutage verhalten, sehen wir ein breites Verhaltensspektrum. Besonders verbreitet ist die Art und Weise, wie Männer in vielen Fernsehserien dargestellt werden – sie sind faul, dumm, unkultiviert, und im Allgemeinen unfähige Ehemänner und Väter. Dann gibt es diejenigen, die die von Gott gegebenen Unterschiede zwischen Männern und Frauen aufheben wollen, indem sie den Männern sagen, sie sollten mehr »ihre feminine Seite« herauskehren. Doch diese Art fehlgeleiteter menschlicher Weisheit setzt lediglich die einzigartigen Charaktereigenschaften herab, die Gott in den Mann hineingelegt hat, damit dieser sie gut in der Familie, zu Hause, am Arbeitsplatz und darüber hinaus einsetzt.
Das macht Männlichkeit aus
Wie sollen sich Männer also verhalten? Paulus beantwortet diese Frage ganz direkt in 1. Korinther 16,13b:
»Seid mannhaft, seid stark!«
Hier ist interessant, dass das griechische Verb, das hier mit »seid mannhaft« übersetzt wird, »sich mutig verhalten« bedeutet. Hier geht es also darum, dass Männer Mut und Stärke zeigen sollen. Im Zusammenhang des 1. Korintherbriefes ermahnt Paulus seine Leser, feste Überzeugungen zu haben und mutig zu sein, für diese Überzeugungen einzutreten. Das ist die grundlegendste Tugend der Männlichkeit. Das ist es, was du als Vater zu Hause ausstrahlen sollst – Mut und Stärke.
Du sollst standhaft sein und zu deinen Überzeugungen stehen, sodass du für Gewissheit, Zuversicht und Stabilität in deiner Familie sorgst. Zu viele Männer sind heutzutage schwach, deprimiert und geben sich geschlagen. Sie sind unentschlossen und geraten ins Wanken im Hinblick auf geistliche Überzeugungen. Folglich können sie nicht die Art von Führung und Leitung bieten, die eine Familie in der heutigen Welt so dringend benötigt.
Ein Vater soll dem Leben mit Mut begegnen. Er soll bestimmte Wahrheiten glauben und zu ihnen stehen. Er ist dazu berufen, bestimmte Verpflichtungen wahrzunehmen und zu erfüllen, egal auf welchen Widerstand er dabei stößt. Er soll das tun, was laut der Schrift richtig ist, selbst wenn das bedeutet, dass er dafür einen Preis bezahlen muss. Er soll die schwierigen, aber notwendigen Entscheidungen treffen, anstatt sich ziellos von der heutigen Kultur herumtreiben zu lassen. Das sind die Dinge, die einen Mann zu einem Mann machen. Und sie machen ihn zu der Art von Vater, die seine Kinder brauchen, um »in der Zucht und Ermahnung des Herrn« aufwachsen zu können (Eph 6,4b).
Sei stark und mutig
Der griechische Ausdruck, der in 1. Korinther 16,13 mit »seid mannhaft« übersetzt wird, taucht zwar nirgendwo anders im Neuen Testament auf, aber wir finden ihn auch in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, auch bekannt als Septuaginta. Er kommt in 5. Mose 31 vor, wo der 120-jährige Mose zum Volk Israel spricht und sich darauf vorbereitet, die Führungsrolle an Josua abzugeben. Als Mose zum Volk spricht, um es auf den Einzug in das Gelobte Land vorzubereiten, sagt er: »Seid stark und mutig.« Der Ausdruck hier in der Septuaginta ist derselbe, der auch in 1. Korinther 16,13 zu finden ist. Mose fährt fort:
»Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der HERR, dein Gott, er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht versäumen und dich nicht verlassen.« (5Mo 31,6)
Dann wendet sich Mose Josua zu und sagt zu ihm vor ganz Israel: »Sei stark und mutig« (V. 7). So sollen Männer handeln. Sie sollen stark, mutig und entschlossen sein sowie feste Überzeugungen und Tugenden vertreten. Sie sollen die Art von Mut haben, der keine Kompromisse eingeht oder klein beigibt.
Nur Gott verleiht Stärke
In 1. Könige 2,2 finden wir eine ähnliche Ermahnung. Der Zusammenhang ist ziemlich faszinierend: Kurz vor seinem Tod gibt König David seinem Sohn Salomo eine letzte Anweisung. Das sind also seine mitunter letzten Worte. Was war wohl das Wichtigste, das er Salomo zu diesem Zeitpunkt weitergeben konnte? »Ich gehe den Weg der ganzen Erde; so sei stark und sei ein Mann«. Der nächste Vers redet davon, wie Salomo diese Pflicht erfüllen sollte:
»Versieh den Dienst des HERRN, deines Gottes, dass du auf seinen Wegen wandelst, indem du seine Satzungen, seine Gebote und seine Rechte und seine Zeugnisse hältst […]; damit es dir gelinge in allem, was du tust, und überall, wohin du dich wendest«. (1Kön 2,3)
Hier sehen wir also, dass man nur stark sein kann, wenn man auf Gottes Wegen wandelt und sich an seine Gebote hält. Das bedeutet es, ein Mann zu sein – sei stark und mutig auf den Wegen des Herrn. Auf diese Art und Weise solltest du deine Familie leiten. Du bist dazu berufen, stark im Glauben zu sein, stark in den Dingen des Herrn.
Du sollst deinen Kindern eine klare Orientierung für ihr Leben geben. Und all das erfordert, dass du stark und mutig bist, denn du wirst mit Sicherheit auf Widerstand stoßen. Und wenn das geschieht, ist deine Familie darauf angewiesen, dass du standhaft bleibst und nicht ins Wanken gerätst. Erliege nicht den Angriffen der Welt, indem du schwach wirst, dich einschüchtern lässt oder verzagst. Es ist deine Verantwortung, deine Familie so zu leiten, dass deine Kinder dahin geführt werden, in ihrem eigenen Leben einen ähnlichen Mut und ähnlich feste Überzeugungen zu entwickeln.
Die Kraftquelle eines gottesfürchtigen Mannes
Woher soll ein Mann die Kraft nehmen, um sich schwierigen Herausforderungen zu stellen, mit den Problemen des Lebens zu ringen und auf das Ziel zuzugehen? Wie soll er diesen Mut und diese Kraft aufbringen? Als es für Josua an der Zeit war, das Volk Israel ins Verheißene Land hineinzuführen und in die Schlacht zu ziehen, ermahnt ihn der Herr wiederholt mit den Worten: »Sei stark und mutig« (Jos 1,6), »Sei sehr stark und mutig« (Jos 1,7) und »Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig?« (Jos 1,9). Doch woher sollte Josua diese Stärke und diesen Mut nehmen? Die Zusicherung der Gegenwart Gottes Beachten wir zunächst, was Gott Josua verheißt, als er ihm seine Gebote gibt:
»So, wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein; ich werde dich nicht versäumen und dich nicht verlassen« (Jos 1,5b).
Dann wiederum sagt Gott in V. 9b:
»Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst«.
Das Erste, was einem geistlichen Leiter Mut verleiht, ist die Gegenwart Gottes. »Ich bin bei dir«, sagt er, »ich werde dich nicht verlassen und dich nicht im Stich lassen.«
Der Einsatz für eine gerechte Sache
Zweitens: Nachdem Gott Josua befohlen hatte, stark und mutig zu sein, sagt er:
»Denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, das ich ihren Vätern geschworen habe, ihnen zu geben« (Jos 1,6b).
Gott hatte dem Volk Israel dieses Land bereits versprochen. Er würde ihnen bei der Eroberung des Landes helfen. Was sie vorhatten, entsprach Gottes Plan, sodass sie nichts zu fürchten hatten. Sie kämpften für eine gerechte Sache. Gott gibt uns in der Heiligen Schrift klare Anweisungen dazu, wie wir leben sollen. In Psalm 119,105 heißt es:
»Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad«.
Wenn Gott uns zu einer bestimmten Handlung auffordert und wir gehorchen, können wir in der Zuversicht vorangehen, dass wir ein gerechtes Anliegen verfolgen. Das Wissen, dass wir das Richtige tun, schenkt uns Kraft und Mut. Die Verheißung der souveränen Allmacht Gottes Drittens sagt Gott zu Josua:
»Nur sei sehr stark und mutig, dass du darauf achtest, zu tun nach dem ganzen Gesetz, das mein Knecht Mose dir geboten hat. Weiche weder zur Rechten noch zur Linken davon ab, damit es dir gelinge überall, wohin du gehst« (Jos 1,7).
In Vers 8 heißt es weiter:
»Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Mund weichen, und du sollst darüber nachsinnen Tag und Nacht, damit du darauf achtest, zu tun nach allem, was darin geschrieben ist; denn dann wirst du auf deinem Weg Erfolg haben, und dann wird es dir gelingen«.
Gott versprach, dass er Josua segnen und ihm Erfolg schenken würde, wenn er in Gottes Gesetz gefestigt bliebe. Gott konnte solch eine Zusage machen, weil er völlig souverän ist und alles im Griff hat. Wenn wir treu Gottes Wort befolgen, sichert uns Gott Erfolg zu. Dieser Erfolg wird natürlich durch die Kraft Gottes ermöglicht. Mut in geistlicher Leiterschaft ergibt sich somit aus der Zusicherung der Gegenwart Gottes. Aus dem Einsatz für eine gerechte Sache und der Verheißung der souveränen Allmacht Gottes.
Wenn es zu Widerstand kommt
Manch einer mag sagen: »Aber was ist, wenn ein Christ für seine Überzeugungen einsteht und deshalb in Schwierigkeiten gerät? Ist das nicht ein Problem?« Nein, das ist es nicht, wenn wir bereits fest wissen, dass das, was wir tun, richtig und biblisch ist. Wenn wir im Einklang mit Gottes Geboten leben, können wir gewiss sein, dass er mit uns ist und uns seine Art von Erfolg verspricht. In den Augen der Welt mögen wir vielleicht versagen. Wir mögen gegen den Strom schwimmen. Aber aus Gottes Sicht tun wir das Richtige. Das ist die Art von fester Gesinnung, die ein geistlicher Leiter haben sollte. Und da der Vater der geistliche Leiter der Familie ist, ist das auch die Art von fester Gesinnung, die du haben musst.
Du musst entschlossen, freimütig, stark und mutig sein in Bezug auf das, was du glaubst und wofür du lebst. Wenn du deine Kinder »in der Zucht und Ermahnung des Herrn« aufziehen möchtest (Eph 6,4b), musst du in deinem Haus die Regeln vorgeben. Du musst ein Vorbild für Stärke und Mut sein. Wenn du dein Leben mutig und kompromisslos am Wort Gottes ausrichtest und dem Druck widerstehst, Menschen zu gefallen, dann wirst du deine Kinder dahinführen, genauso zu leben. Opfere deine Integrität nicht für Bequemlichkeit. Fürchte dich nicht davor, was andere denken könnten. Trachte danach, Gott wohlgefällig zu sein. Bleibe deinen Überzeugungen treu, damit du die Leiterschaftsrolle ausübst, zu der Gott dich innerhalb deiner Familie berufen hat.
Das ist es, was es heißt, mannhaft zu sein.“
Ihnen und der Familie eine gesegnete Zeit.
Ihre
Schulte Anwaltskanzlei
Thomas Schulte LL.M.
Rechtsanwalt
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