Wie müssen wir Dinge beurteilen? (YouTube)

Am 20. Mai 2018 war Pfingsten. Ach war das schön. Das Wetter war in Ordnung, es war frei und wir konnten uns erholen.

Pfingsten wird 50 Tage nach Ostersonntag gefeiert und ist das dritthöchste christliche Fest im Kirchenjahr nach Weihnachten und Ostern. Was ist zu Pfingsten vor 2000 Jahren geschehen? Jesus war gekreuzigt worden und gestorben, war nicht mehr auf der Welt. Die Jünger waren einsam und verlassen, ängstlich und unruhig. Gott hat dann den Heiligen Geist den Jüngern gegeben. Sie fassten neuen Mut, konnten unbekannte Sprachen sprechen, zogen in die Welt hinaus und erzählten von Jesus.

Pastor Jakob Tscharntke von der efk Riedlingen hat am 20. Mai 2018 zu Pfingsten gepredigt zu dem Text aus dem Buch der Bibel der Brief des Paulus an die Korinther 1. Korinther 2, Verse 12-16. Dort heißt es:

12 Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist.

13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden.

15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.

16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

Was ist einer der Kerne dieses Textes? Es gibt einen Unterschied im Denken. Ich kann Dinge menschlich beurteilen, leider liegen wir mit unseren menschlichen Urteilen oft falsch. Das zeigen die vielen Kriege, Streitigkeiten unter den Menschen, Fehlentwicklungen und Boshaftigkeiten. Wir neigen als Menschen dazu, Entscheidungen nach unseren Gefühlen zu treffen. Natürlich hat Gott Gefühle geschaffen, dennoch dürfen unsere Gefühle nicht alleiniges Kriterium für unsere Entscheidungen sein. Natürlich kann man aus Mitgefühl die Menschen, die den Islam verbreiten wollen, gewähren lassen. Dabei verkennen wir aber, dass der Islam ganz im Gegensatz zum Christentum die Menschen unterdrücken will, Liebe spielt keine Rolle sondern nur Gehorsam. Natürlich kann man vom Gefühl her Menschen in Konfliktsituationen verstehen, die über eine Abtreibung nachdenken. Es bleibt aber nach den göttlichen Regeln, die auch in uns sind, eine Tötung. Natürlich können wir mitfühlen wenn homosexuell eingestellte Menschen meinen, auch Sehnsucht zu haben nach einer Partnerschaft, nach Kindern. Dabei dürfen wir aber nie vergessen, dass Gott zwar den homosexuellen Menschen liebt, praktizierte Homosexualität für ihn aber ein Gräuel ist. Es ist widergöttlich und entspricht nicht unserer menschlichen Natur, dass Kinder durch Adoption in homosexuellen Partnerschaften aufwachsen. Was sollen diese Kinder für ein Bild von der Welt bekommen?

Die obigen Themen sind sicherlich schwerwiegend, von Gott Herr aber eindeutig zu beurteilen.

Pastor Tscharntke bringt diese Thematik in seiner Predigt sehr gut herüber, ist auch sehr mutig. Dafür können wir dankbar sein.

Ihnen und Ihrer Familie eine schöne Woche.

Schulte Anwaltskanzlei
Thomas Schulte LL. M.
Rechtsanwalt und Fachanwalt

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